Gotik

Erdringe_2-Fortschritt

Ulmer Münster

Ulmer Münster

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Grundstein des Ulmer Münsters wurde 1377 gelegt, als die freie Reichsstadt Ulm (damals ca. 10.000 Einwohner) durch Jahrhunderte römisch-katholisch war. Das Münster ist eine im gotischen Baustil errichtete Kirche in Ulm. Der 1890 vollendete 161,53 Meter hohe Turm ist der höchste Kirchturm der Welt.
Die Geschichte des Münsterbaus erstreckt sich über eine fast 500-jährige Bauzeit, unterteilt in zwei Bauphasen.

Die erste Bauphase begann im Jahre 1377mit der Grundsteinlegung. 1531 trat die Bevölkerung Ulms zum evangelischen Glauben über. Es erfolgte der reformatorische Bildersturm, bei dem Gemälde, Skulpturen, Kirchenfenster und andere Bildwerke mit Darstellungen Christi und der Heiligen sowie weiterer Kirchenschmuck − teilweise auch Kirchenorgeln − aus den Kirchen entfernt wurden.

Flugblatt Klagrede der armen verfolgten Götzen und Tempelbilder (Erhard Schön, um 1530)

Flugblatt Klagrede der armen verfolgten Götzen und Tempelbilder (Erhard Schön, um 1530)

Deshalb und auch aus Geldmangel wurde der Bau 1543 eingestellt und erst 300 Jahre wieder aufgenommen.

Edmund Herger: Inneres des Ulmer Münsters, 19. Jahrhundert

Inneres des Ulmer Münsters

Die zweite Bauphase begann 1844 und schon 1890 wurde die Fertigstellung des Ulmer Münster mit einem großen Festakt gefeiert.

Darstellung der Schöpfungsgeschichte am Westportal; Quelle: Joachim Köhler CC BY-SA 3.0

Darstellung der Schöpfungsgeschichte am Westportal; Quelle: Joachim Köhler CC BY-SA 3.0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GSE-Team Juli 2015 RPK