Asteroiden

Erdringe_4-EntstehungAsteroidenskala 640Die Namen der Asteroiden setzen sich aus einer vorangestellten Nummer und einem Namen zusammen. Die Nummer gab früher die Reihenfolge der Entdeckung des Himmelskörpers an. Heute ist sie eine rein numerische Zählform, da sie erst vergeben wird, wenn die Bahn des Asteroiden gesichert und das Objekt jederzeit wiederauffindbar ist; das kann durchaus erst Jahre nach der Erstbeobachtung erfolgen. Von den bisher bekannten 574.711 Asteroiden haben 310.376 eine Nummer (Stand: 1. Januar 2012).

Die Bezeichnung Asteroid bezieht sich auf die Größe der Objekte. Fast alle sind so klein, dass sie im Fernrohr wie der Lichtpunkt eines Sterns erscheinen.

Asteroiden sind keine Planeten und gelten auch nicht als Zwergplaneten, denn aufgrund ihrer geringen Größe ist die Gravitation zu gering, um sie annähernd zu einer Kugel zu formen.

Der Asteroidengürtel | Quelle: Nasa

Der Asteroidengürtel | Quelle: Nasa

Gemeinsam mit Kometen und Meteoroiden gehören Asteroiden zur Klasse der Kleinkörper. Meteoroiden sind kleiner als Asteroiden, aber zwischen ihnen und Asteroiden gibt es weder von der Größe noch von der Zusammensetzung her eine eindeutige Grenze.

Etwa 90 Prozent der bekannten Asteroiden bewegen sich zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter.
Der Asteroidengürtel wird auch als Planetoidengürtel oder Hauptgürtel beschrieben.

 

 

 

 

 

GSE-Team April 2015 RPK